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Freitag, 28. Juli 2017

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Stars präsentieren ihr neues Album "The North"

Alle Termine: 10.12.2012 | Hamburg | Uebel & Gefährlich
11.12.2012 | Berlin | Heimathafen
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17.12.2012 | Köln | Luxor
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Treu bleibt die Aussicht bis zum Rest der Ewigkeit: Ein Nachruf auf Nils Koppruch

Große Worte sind in manchen Momenten schier unpassend; So zum Beispiel an diesem tristen, verregneten Oktobertag, an dem uns die erschütternde Nachricht über den viel zu frühen Tod des Poppoeten Nils Koppruch erreicht.

Noch sind keine Details an die Öffentlichkeit gedrungen, lediglich das Hamburger Abendblatt berichtete heute morgen über das Ableben des Musikers am Mittwochabend. Koppruch – Musiker, Künstler, Phänomen – wurde nur 47 Jahre alt. Seine Plattenfrima Trocadero – so heißt es – bereite gerade eine Stellungnahme vor.

Der Name Nils Koppruch stand für Poesie, Ehrlichkeit und erschreckend lebensnahe Texte, begleitet von Arrangements, die es irgendwo zwischen Pop, Rock, Folk und Americana anzusiedeln galt. Als Sänger von Fink sozialisierte er  zwischen 1996 und 2006 nicht nur zahlreiche Jugendliche musikalisch, sondern prägte die deutsche Independentkultur maßgeblich. 2007 veröffentlichte der Hamburger sein erstes Soloalbum “Den Teufel tun”, vor zwei Jahren folgte “Caruso”.  Zuletzt war er mit Gisbert zu Kynphausen und dem gemeinsamen Projekt Kid Kopphausen auf Tour, erst im August war ihr grandioses Album I erschienen. Neben der Musik verfolgte Koppruch die “bildnerische Tätigkeit” – wie er es selbst nannte; Er malte abstrakte Bilder unter dem Pseudonym SAM.

Die Musik von Nils Koppruch bleibt auf dieser Welt und so denken wir an seine Textzeilen, mit denen er uns schon aus den tiefsten Löchern herausgeholt hat:

“Ich sing vor deinem Fenster und der Regen lässt nicht nach/ Und eine Stimme ruft von oben: Falsches Fenster, falscher Tag” (Aus: Aussicht)

Tino Hanekamp von der Intro schrieb einen Nachruf auf Nils Koppruch, der auch unsere Köpfe auf die Tastatur sinken lies.

Offizielle Website: http://www.nilskoppruch.de

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