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Wir vor Ort: … auf dem Endzeitfestival 2012

Endzeitfestival 2012 // 28. & 29. September // Künstlerhaus im Kunst Kultur Quartier – Nürnberg

Am 21. Dezember 2012 soll ja bekanntlich die Welt untergehen; Zur Vorbereitung konnten Pop-begeisterte Nürnbergerinnen und Nürnberger vergangenes Wochenende bereits ein wenig Endzeitstimmung in Form des gleichnamigen Festivals im Kunst Kultur Quartier (K4) schnuppern.
Ulkigerweise steht das schmucke Fest mit dem düsteren Namen so gar nicht für Endzeit, bietet es doch seit beinahe drei Jahrzehnten regionalen Musikerinnen und Musikern eine Plattform zur Präsentation, was in der ein oder anderen Bandhistorie, wir denken an die Herren von Robocop Kraus oder The Audience, schon als Startschuss für den Weg nach oben galt.

Nach einem Jahr Pause ging das Endzeitfestival im Jahre 2012 mit altbewährten Prinzipien an den Start: Ein Wochenende ganz im Zeichen der Popkultur mit jeder Menge guter Musik ohne Beachtung von Genregrenzen, leckerer veganer Kost und Trash-Kino. Eine kleine Neuerung gab es dann doch: Unter dem Projekt Situations fand sich die Nürnberger Experimentalmusikszene im weißen Saal des K4 ein, um eine Synthese aus den vertretenen Genres und eine ganz besondere, von Musik getragene, Stimmung zu generieren. Vollgepumpt mit Klangdrang fanden wir uns immer wieder irgendwo zwischen den Elektro/Post-Rockern von Red On und dem Post-Popper Eggnog Yoohoo mit unserer Lieblings-Biolimonade in der Hand zum Beavis and Butt-Head gucken im Kinosaal ein oder stopften uns bei guten Tönen aus dem Zentralcafé mit köstlichem veganen Döner voll (zugegeben: Im Festsaal taten wir das Gleiche mit veganen CupCakes).

Das Endzeit steht nicht nur für das volle Sinnesorgan-Wohlfühlprogramm, sondern auch für seine ganz besondere Stimmung, die zum Beispiel dann entsteht, wenn sich Eggnog Yoohoo (der Mann mit der Ukulele) spontan dazu entschließt, ein Potpourri der größten Punkklassiker im Rücken des pompösen Treppenaufganges des Künstlerhauses zum Besten zu geben. Spätestens als der Tanzmob startet und die Stimmung steigt, fragen wir uns mit einem wehmütigen Auge dann doch, warum nicht mehr Nürnberger Tanzmäuse den Weg hierher gefunden haben, und appellieren schon jetzt daran, dies im nächsten Jahr nachzuholen!

Endzeit online.

Leserkommentare

2 Kommentare zu “Wir vor Ort: … auf dem Endzeitfestival 2012”

  1. Nina sagt:

    Lieber Grumpy Habery,

    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und Vorlieben bezüglich Berichterstattungen sicherlich auch. Unser Ziel bei Stereopol ist es… keine klassischen Konzertberichte zu verfassen, sondern genau das aufzuschreiben, was uns interessiert, amüsiert oder euphorisiert hat; Im Falle des Endzeit-Festivals war das für mich auf alle Fälle das Gesamtpaket und nicht eine einzelne Band auf der Bühne – und genau darüber habe ich geschrieben.

    Nichts für ungut, aber: Ob wir uns für Cupcakes interessieren oder nicht, das wird wohl auch in Zukunft unser Bier bleiben!

    Gruß,
    Nina

  2. Grumpy Habery sagt:

    Habt ihr euch auch die Bands angekuckt, oder euch nur auf der Treppe außen an euerem köstlichen veganen “Dönner” und eurer Biolimo gelabt? Für ein “Wir vor Ort, …” ist mir der Bericht bei den vielen guten, erwähnenswerten Bands vor Ort etwas dürftig geraten. Schreibt doch dann auch konkret über die “Menge an guter Musik ohne Beachtung von Genregrenzen” oder warum die Tanzmäuse den Weg dorthin gefunden haben. Die Cupcakes interessieren nicht wirklich!

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