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Dienstag, 24. April 2018

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STARS on Tour


Stars präsentieren ihr neues Album "The North"

Alle Termine: 10.12.2012 | Hamburg | Uebel & Gefährlich
11.12.2012 | Berlin | Heimathafen
12.12.2012 | Frankfurt | Batschkapp
17.12.2012 | Köln | Luxor
18.12.2012 | München

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Turbostaat – Wohliges Schwitzen im Astra

Berlin, kurz nach 22 Uhr. Über der Stadt: eine riesige Regenwolke und gefühlte minus tausend Grad. Im angenehm gefüllten Astra: sanftes Licht, wohlig warme Temperaturen und die herrliche Gewissheit: In wenigen Minuten würde man ganz fürchterlich schwitzen.

Kaum zu Ende gedacht, geht das Staatsspektakel auch schon los. Und natürlich erwischt’s einen schon beim Erklingen der ersten Takte volle Breitseite. Die folgenden 90 Minuten Turbostaat wird weder gedacht, noch gesprochen. Nur ab und an kann man fassungslos und mit massenhaft Endorphinen im Blut „Ist das großartig! Ist das verdammt noch mal großartig!“ stammeln.

Dem hübschen Mann am Mikro (Jan Windmeier) scheint es ganz ähnlich zu gehen, so dass man sich kaum entscheiden kann was niedlicher ist: der lustige Running-Man-Tanzstil oder das verzückte Lausbubengrinsen, gepaart mit Ansagen wie „Berlin, ihr seid verrückt!“. Sehr nett auch Herr Ebsen, dessen Gesichtszüge sich beim missglückten Stagediven waghalsiger Jungspunde aus dem Publikum mehr als einmal schmerzhaft verziehen.

Gespielt wird was das Staats-Herz begehrt: jeder einzelne Song vom sagenhaft tollen Island Manöver, das einen live noch einmal ganz anders umhaut als auf Platte, aber auch Klassiker wie “Harm Rochel”, “Haubentaucherwelpen” oder “Bei Fugbaums”.
Hochzufrieden ist man am Ende auf jeden Fall. Einziger Wermutstropfen: Auf “Frieda Und Die Bomben” wartete man vergeblich. Dennoch: Besser kann ein Turbostaat-Konzert gar nicht sein.

Mehr davon im Online-Tourtagebuch des Staates auf Visions.de